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Discover Laax

Ein paar Tage am Stück in den Bergen verbringen? Als Münchnerin eher ungewöhnlich, da die kurzen Entfernungen zum Skigebiet meist die Hotelkosten überstimmen und man oftmals nur Tagestouren macht. Außerdem ist man viel flexibler und kann sich spontan und super flexibel nach dem Wetter richten. Heute berichte ich euch tatsächlich von meinem ersten „richtigen“ Skiurlaub! Das Schneesportgebiet Laax in der Schweiz hat mich und einige andere Blogger vergangene Woche für drei Tage zu sich ins Resort eingeladen um die Region zu erkunden, die angebotenen Aktivitäten zu testen und die Kulinarik zu genießen- und das taten wir ausgiebig!

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Gleich am ersten Tag begrüßte uns eine trübe Nebelsuppe, die auch den restlichen Tag nicht verschwand. Eigentlich waren wir extra früh aufgestanden, um die allererste Early-Bird Gondel um 7.30 Uhr zu erwischen und den Sonnenaufgang zu bestaunen. Mit dieser Gondel sind wir auch auf den Berg rauf gefahren, der atemberaubende Sonnenaufgang hat sich aber tief im Nebel versteckt- schade auch! Trotzdem war es ein tolles Gefühl, als eine der ersten die Piste an diesem Tag zu betreten und darauf die ersten Kurven zu ziehen.

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Gegen 10 Uhr wurde ein kurzer „Älplerbrunch“-Stop auf der Alp Nagens eingelegt um den Bauch vollzuschlagen und mit Kaffee der Müdigkeit entgegen zu wirken. Dort trafen wir auch unseren Guide Marco, der uns die nächsten Tage durch das Skigebiet lotsen sollte und sich als Local bestens auskannte.

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Wir sind einmal komplett durch das LAAXER Skigebiet gedüst, haben die weltgrößte Halfpipe durchfahren (springen kommt dann nächstes Jahr 😉 ) und so einige Stürze mitgenommen. Da sich an diesem Tag kein einziges Mal die Sonne blicken ließ, sondern es ganz im Gegenteil schneite und furchtbar nebelig war, konnte man diesen Tag quasi als Blindflug bezeichnen! Spaß hat es trotz allem gemacht und durch welche wunderbare Landschaft wir boarden durften, hatten wir dann am nächsten Tag rekonstruieren können.

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Abends ging es in die Tegia Larnags, eine Hütte direkt an der Piste, die in etwa 20 Minuten Fußweg von Laax erreichbar ist. In gemütlicher Atmosphäre werden dort lokale schweizerische Spezialitäten angeboten. Für alle Nicht-Veganer ist das Käsefondue dort Pflicht, es gibt aber auch tolle vegane Alternativen!

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Der zweite Tag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein! Nach einem gemütlichen Frühstück entschied ich mich die geplante Winterwanderung vom Crap Sogn Gion nach Crap Masegn ausfallen zu lassen und sofort auf die Piste zu gehen. Bei den Schnee- und Wetterverhältnissen konnte ich einfach nicht widerstehen, schnappte mir meine GoPro (ich habe aktuell die GoPro Hero 4 silver) und fuhr fast bis ganz nach oben auf den Gletscher. Von dort aus waren es mehr als 20 km freie Fahrt, bis runter nach Flims- ein Paradies, für alle, die gerne ohne Unterbrechung einfach nur fahren möchten.

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Mittags trafen wir uns alle wieder- die meisten anderen hatten die Winterwanderung mit gemacht, die anscheinend wirklich wunderschön (aber sehr steil!) war. Ich bin gespannt auf die Bilder der anderen Teilnehmer, bereue meine Entscheidung aber kein bisschen: Ich liebe es einfach auf dem Board zu stehen und möchte dann immer jede Minute auskosten.

Übrigens habe ich nicht nur Fotos mit der GoPro gemacht, sondern auch Videoaufnahmen, die ich auf Youtube zusammengeschnitten habe!

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Zum Lunch ging es diesmal in das Restaurant „Elephant“ auf Crap Masegn- nicht mal ansatzweise eine typische Hütte, wie ich sie sonst aus Skigebieten gewohnt bin (aber das war hier tatsächlich fast gar nichts). Ich muss auch zugeben, so gut habe ich schon lange nicht mehr gegessen! Die Küche ist unter anderem für ihre Penne aus dem Parmesanlaib berühmt, auf Anfrage (mindestens einen Tag vorher) zaubern sie aber auch ganz wunderbare vegane Gerichte!

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Nach dem mehr als erfüllendem Mittagessen ging es nochmal für knapp zwei Stunden auf die Piste, bevor wir der Freestyle Academy einen Besuch abstatteten. Sie ist der perfekte Ort für alle, die sich im Schnee noch keine Sprünge trauen, ihre Tricks verbessern möchten oder einfach nur Spaß haben wollen. Auf knapp 1000 qm gibt es eine riesige Trampoline, eine Kickeranlage für Snowboard, Ski, Skateboard und Bike und für alle die nur zuschauen möchten ein super süßes kleines Café von dem ihr den vollen Überblick habt.

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Bevor man die Anlage nutzen darf, muss man einen kleinen Einführungskurs machen, bei dem man das richtige Springen und Fallen lernt, sowie ein paar Basics und einfache Sprünge. Danach kann man entscheiden, ob man einen weiterführenden Kurs machen möchte (mit Trainer ist einfach alles einfacher… ) oder sich einfach selbst austoben möchte.

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Bevor es für mich auf die „richtige“ Rampe ging, musste ich erst einmal die Angst überwinden, von einer fast waagerechten Kante herunter zu fahren. Einfacher gesagt als getan- selbst in der Mini-Halfpipe habe ich gut drei Minuten gebraucht, bevor der Moment „Augen zu und durch“ gekommen ist und ich mich hinunter gewagt habe. Nach dem dritten Mal fahren war die Angst fast komplett weg und es ging ein paar Meter höher.

Die Snowflex Rampen sind bis zu 8m hoch und können einem ganz schöne Angst einjagen- vor allem, wenn man oben steht. Hier haben sich die wackeligen Knie leider durchgesetzt und nachdem ich bei der zweiten „Abfahrt“ fast gegen den anderen Kicker gefahren wäre, habe ich beschlossen, es für heute gut sein zu lassen. Ich war nichts desto trotz  enorm stolz auf mich, dass ich trotz mega Bammel, wenigstens alles versucht habe und schonmal reinschnuppern durfte. Beim nächsten Mal reisse ich mich vielleicht noch ein klein mehr zusammen, erhöhe die Konzentration und dann wird an meinen Sprüngen gearbeitet!

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Nach so viel Adrenalin (das ich übrigens jetzt noch spüre, wenn ich mir die Bilder ansehe) braucht der Körper – klar – erstmal etwas zum Essen! Die bei weitem coolste Location wurde diesmal zum Dinner ausgesucht: Ein sogenanntes Travelling Restaurant machte in der Laaxer Gondelhalle halt. Laax hat zusammen mit dem Palestine Grill in Zürich einen temporären Ort für Boarder, Skifahrer, Künstler, Touris aber ebenso Einheimische geschaffen, der ganz nach dem Motto „Erwarte das Unerwartete“ keine Überraschung offen ließ.

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Einen Gin Tonic zum Aperitif? Ein Türsteher, der auf einmal in Dompteur Kostüm auf einem Motorrad durch das Restaurant düst? Eine halbnackte Tänzerin, die die Gäste ihr Kleid aus Luftballons mit einer Zigarettenspitze platzen lässt? Ein weissbärtiger Kellner, der auf einmal alles stehen und liegen lässt, um mitten im Restaurant eine Tellerdrehperformance hinzulegen (und mindestens 20 von ihnen kaputt macht)? – „Expect the unexpected.“

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Das ganze war übrigens gepaart mit – wieder einmal – überragendem Essen!

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Der letzte Tag stand allen zur freien Verfügung und dreimal dürft ihr raten, wofür ich mich diesmal entschieden habe. Richtig: Natürlich stand ich schon nach einem kurzen Frühstück wieder auf dem Brett und habe den letzten Tag in Laax genossen.

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Wir hatten in Laax ein paar wirklich tolle Skitage, die wir auf’s vollste genossen haben. 234 km Piste, 4 Snowparks, über 50 Hotels, unzählige Restaurants und Cafés und die volle Ladung Schneevergnügen. Wir kommen definitiv wieder- ob noch diese Saison zum boarden, oder erst im Sommer um Laax bzw. Flims auch mal im Grünen zu erkunden, steht (noch) nicht fest, aber sicher ist, dass es ein Revival gibt.

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Bis auf einem Restaurant gab es übrigens überall immer tolle vegane Alternativen für mich- mein Tipp für euch ist trotzdem IMMER (egal ob Hotel oder Restaurant) etwa einen Tag vorher kurz anzurufen und Bescheid zu geben. Das sind keine „Umstände“ für das Restaurant, sondern eine Möglichkeit sich vorzubereiten und hat bei mir bisher immer super geklappt. Falls es dort (aus welchem Grund auch immer) keine Möglichkeit gibt, wisst ihr es dementsprechend vorher und könnt Alternativen suchen, bzw. vorher essen! 🙂

Wer von euch war denn auch schon in Laax und seid ihr auch so ein Fan wie ich?

10 Comments

  • Antworten März 6, 2016

    Lisa

    Ich bin gespannt, wie das bei mir mit dem veganen Essen im Skiurlaub klappt. Das Skigebiet ist nämlich relativ klein und die Hütten sind alle eher „ursprünglich“. Hoffentlich muss ich mich nicht die ganze Woche von Pommes ernähren 🙂

    (http://lilaliveslife.blogspot.de/)

  • Antworten März 3, 2016

    L&A

    Wow wie toll, klingt nach einem super Ausflug!

    Liebste Grüße
    L&A
    http://www.lawayoflife.com

  • Antworten März 3, 2016

    liebe was ist

    egal wie trübe die Nebelsuppe war, das schaut einfach nach unglaublich viel Spaß aus. super Video dazu! 🙂
    ich möchte dieses Jahr auch unbedingt noch Snowboarden lernen!

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  • Antworten März 3, 2016

    Lena

    Richtig tolle Bilder und richtig toller Urlaub! Vor allem die Freestyle-Academy hört sich mega spaßig an. Auch, wenn ich von dieser Abfahrt dort auch etwas Respekt hätte haha. Das war bisher auch meine Erfahrung, dass man eigentlich in fast jedem Restaurant etwas Veganes findet, wenn man nur nachfragt 😉

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

  • Antworten März 2, 2016

    Luise

    Das klingt nach 3 wirklich aufregenden und interessanten Tagen. Die Bilder und das Video sprechen absolut für sich selbst und ich bekomme gerade richtig Lust wieder Snowboard zufahren <3

    Liebe Grüße
    Luise | http://www.just-myself.com

  • Antworten März 2, 2016

    Eva

    Das hört sich ja echt nach Spaß an, ich komme zwar auch aus dem Süden bzw. aus Bayern, jedoch bin ich bisher nie nur einen Tag Skigefahren, habe es aber auch nochmal 2h weiter, als von München aus! 🙂
    Liebe Grüße
    Eva

    http://www.eva-jasmin.de

  • Antworten März 2, 2016

    Hannah

    Das video ist spitze und auch der blogpost hat mich (als Skifahrern ) gepackt 🙂
    woher ist deine Jacke? die sieht so cool aus

    • Antworten März 2, 2016

      Lindarella

      Von Burton, das ist die L.A.M.B. Kollektion, die Gwen Stefanie mit designt hat 🙂

  • Antworten März 2, 2016

    Jana

    Ich war auch schon öfters in Flims Laax und ist auch mein absolutes Lieblingsskigebiet! War auch jetzt erst für eine Woche anfang Februar. Lange tolle Abfahrten, wenig los auf der Piste und super Schnee dank Gletscher. Ist leider recht teuer im Vergleich zu Österreich aber es lohnt sich jedes Mal wieder

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