Let’s Roll | Nymphenburg

Eine neue Jahreszeit bricht an und damit ist es auch Zeit mal wieder eine neue Sportart auszuprobieren. Obwohl ich sagen muss, sooo neu ist sie gar nicht für mich: Als Kind bin ich die Halfpipes hoch und runter gedüst und war fast täglich mit meinen Freunden auf dem Skatepark unterwegs. Das Ganze ist jetzt aber schon mehr als ein Jahrzehnt her und auf Inlineskates habe ich mich seitdem nicht mehr getraut. Vor kurzem hat mich Rollerblade gefragt, ob ich nicht mal Lust habe, das Inlinern wieder aufzunehmen und vielleicht sogar einen Marathon (dieser findet immer einen Tag vor dem „normalen“ Marathon in Berlin statt) damit zu fahren. Bis zum Marathon bin ich nicht gekommen (ihr wisst ja, es ist Oktoberfest in München 😉 ), aber da jetzt der wunderbarste sonnige und goldene Herbst startet ist die perfekte Zeit um ein paar flotte Runden in München zu ziehen.

Etwas Vorbereitung braucht das Ganze schon, da es vor allem in München viele klassische Laufstrecken mit Schotter- und/oder Kopfsteinpflasterunterbrechungen gibt und die schnell unangenehm werden können. Mit einem Blick auf Google findet man aber perfekte Streckenabschnitte, die sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet sind. Ich bin absolut begeistert, wie schnell ich wieder reingekommen bin und vor allem wie schnell man Fortschritte auf Inlineskates macht. Vom ersten wackligen Versuch auf den vier Rollen zu Highspeedsprints in 20 Minuten- und das ganze ist übrigens auch gar nicht so unanstrengend! Man verbrennt ca. 360 Kalorien in der Stunde, außerdem stärkt es die Muskulatur und verbessert die Körperstabilität. Die perfekte Ergänzung für Läufer, da sowohl Unter- als auch Oberkörper beansprucht werden und das Fahren vor allem auf die Tiefenmuskulatur geht und auch die Arme mit in das Training eingeschlossen werden. Übrigens ist das ganze auch noch Gelenkschonend, das heißt es ist wirklich für jederman geeignet, entweder als Ergänzung zum Lauftraining, als Ersatz bei Gelenkproblemen oder auch zum Einstieg, wenn noch erste Kilos purzeln sollten, bevor man den Gelenken das Laufen antuen kann.

Ich habe mir zusammen mit Vicky eine Strecke rund um den Nymphenburger Kanal ausgesucht, der wirklich perfekt zum skaten geeignet ist, unter der Woche ist es Nachmittags nicht allzu voll (am Wochenende eignet sich die Ruderregattastrecke oder der alte Flughafen in Riem besser) und man fährt direkt am Wasser entlang. Man kann in kurzer Zeit viel Strecke bewältigen, wenn man auf Speedskating setzt oder aber einfach gemütlich mit dem Hund, der besten Freundin oder der Mama einen sportlichen Ausflug machen. Ich persönliche finde die Modelle, bei denen man die Rollen abnehmen kann und die Inliner in Schuhe umfunktionieren kann am praktischsten, da man so super flexibel ist und auch mal einen Abstecher in ein Restaurant oder Café machen kann, ohne super vorsichtig sein zu müssen. Übrigens empfehle ich jedem (nicht nur Anfänger) beim Fahren Knie-, Ellbogen- und Handschoner zu tragen und zuästzlich, da egal wie gut man selbst fahren kann, man nie weiß, was die Umgebung macht. Wenn ein Fahrradfahrer mit Vollspeed um die Ecke düst bringt einem nämlich das größte Können nichts.

Ich trage übrigens die Macroblade 100 W von Rollerblade, der vor allem für kleine Raser wie mich gemacht ist. Speedrollen, optimaler Halt und Stabilität geben einem bei jeder Geschwindigkeit das Gefühl von Sicherheit und man kann seine Rennambitionen voll ausleben. Natürlich gibt es für jedes Level und und Ausrichtung die perfekten Inlineskates, am besten ihr klickt euch mal durch den Onlineshop oder fragt im Sportladen eures Vertrauens nach einer ausführlichen Beratung. Ich bin auf jeden Fall super happy mit meiner Wahl und werden diesen Herbst noch die ein oder andere Runde durch München drehen. Übrigens finden regelmäßig auch Veranstaltungen wie Bladenights etc. in den meisten größeren Städten statt- hier findet man auf jeden Fall gleichgesinnte und kann auf Strecken fahren, die sonst Tabu sind.


In freundlicher Kooperation mit Rollerblade

6 Comments

  • Antworten Oktober 20, 2017

    Miri

    Tolle Sache 🙂
    Das habe ich auch schon ewig nicht mehr gemacht.
    Ich sitze eigentlich nur noch auf dem Heimtrainer 😀

    Grüßle
    Miri

  • Antworten September 26, 2017

    ERes

    Inline-Skaten ist meiner Meinung nach der Sport mit dem größten Spaß-Faktor :). Man kann sich glücklich schätzen, wenn man die Sicherheit auf den Inline-Skates in der Kindheit erworben hat – denn die währt ein Leben lang. Bis heute hole ich bei schönem Wetter die Skates raus und genieße die Freiheit an der frischen Luft, welche man mit dieser Art von Bewegung erleben kann.

  • Antworten September 25, 2017

    Mara

    Hach das sieht so toll aus. Da kommt Sehnsucht auf. Leider darf ich 12 Monate lang skaten (Knie kaputt) 🙁
    Aber es gibt ja zum Glück gibt es noch andere Möglichkeiten seine Fitness in Gang zu bringen.
    Im Moment steht viel Schwimmen und Radfahren aufm Plan 🙂

    LG
    Mara

  • Antworten September 25, 2017

    Sylvia

    Oh ja die Blades hol ich auch jedes Jahr wieder raus. Leider sind bei uns die Strecken mit schönem Asphalt relativ selten. Da rattert es einem ordentlich das Sichtfeld durch.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotografie / Reiseblog

  • Antworten September 24, 2017

    Sassi

    Ich liebe Inline Skaten 🙂 Denn auch wenn es sich nicht besonders anstrengend anfühlt, verbrennt man ganz schön Kalorien. Außerdem macht es um einiges mehr Spaß als Spazieren gehen 😉
    Genieße die Wiesn und dann den goldenen Herbst in München
    Hab einen wundervollen Tag <3
    Liebste Grüße,
    Sassi

  • Antworten September 24, 2017

    L♥ebe was ist

    hach, wie lange ist es her, dass ich auf Inlineskatern gestanden habe! schade eigentlich, habe diesen Spaß-Sport früher in der KIndheit wirklich total geliebt 🙂 das Wetter ist gerade perfekt dafür! könnte mich auch mal wieder auf meine Inliner wagen 😉

    wünsche dir einen schönen Sonntag meine Liebe,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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