About last week #25

Die fünfte Jahreszeit ist zu Ende: Alljährlich wird die Wiesn mit „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“, Unmengen von Wunderkerzen und der ein oder andere Träne im Schützenfestzelt verabschiedet. 18 Tage Wiesnwahnsinn waren am Dienstag vorbei und wie jedes Jahr bin ich unheimlich froh, dass sich jetzt alles wieder normalisiert aber gleichzeitig natürlich auch etwas traurig. Das sind die intensivsten Zeiten mit meinen Mädels, man trifft alte Freunde und Bekannte, die man zum Teil seit Jahren nicht mehr gesehen hat (ja, zum Oktoberfest versammelt sich alles wieder in München) und lernt unheimlich viele neue Leute kennen.

Ein absoluter Gänsehautmoment, in dem Gäste, Blaskapelle, Kellner, Zeltbesitzer und alles, was sonst noch dort anwesend ist zusammen ein Lied singt, sich für die wundervolle Zeit bedankt und wehmütig (und meistens auch etwas erleichtert) auf die letzten Wochen zurückblickt. Auch wenn ein Wiesnende mehr als benötigt war: Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr!

Back to normal food: Ab Mittwoch steht kein Kaiserschmarrn, Kässpätzle und Bier auf dem Ernährungsplan sondern es gibt wieder meine typischen Fruitbowls, Smoothies, Pancakes und natürlich ganz viel Kaffee. Die Umstellung ist tatsächlich nicht ganz einfach, aber mein Körper wird sie mir definitiv danken. Zwei, drei Kilos haben sich nämlich schon auf meinen Hüften niedergelassen…

Am Donnerstag stand ein kleines Highlight an: Die Stroke Art Fair hatte für einige Tage seine Pforten geöffnet und ist dieses Jahr eine Kooperation mit Cadillac eingegangen. Die Automarke möchte sich momentan neu erfinden, neues wagen und neue Konzepte nach Europa bringen. Ein perfektes Match für mich, das zu einem wunderbarer Abend inmitten von moderner Kunst, der beste Chauffeurservice und wunderbare Menschen führte.

Am Freitag haben wir uns kurzerhand noch den Escalade ausgeliehen, um München ein wenig unsicher zu machen (auch wenn das Auto wirklich riesig ist hat alles dank perfekter Rundumkamera und Vibrationsalarm im Sitz bei sich nähernden Objekten geklappt). Wäre die Parkplatzsituation in Haidhausen nicht geradezu katastrophal: Das wäre mal ein Auto, in das ich alles, was man eben so braucht ohne Probleme unterbringen kann. Den kompletten Kleiderschrank, die besten Freundinnen, Vicky und ihre drei Riesenkuscheltiere und eigentlich auch halb Bayern.

Am Samstag wurde sich einem neuen Projekt gewidmet: Der Kupferüberfluss im Wohnzimmer soll verschwinden und alles etwas goldener werden. Nachdem ich eine neue Couch bestellt habe, möchte ich ALLES umdekorieren, gestartet wurde mit dem umlackieren des Bücherregals. In der momentanen Herbst-Regen-Zeit übrigens gar nicht so einfach: Man muss alle Sonnenstrahlen abwarten und einfangen, um mit dem Sprügen fortzufahren. Könnte sich also noch um Monate bis Jahre handeln, bis das Regal fertig ist 😀

Am Sonntag hieß es: München Marathon! Für alle, die sich jetzt denken: „Hä, was, wann hat sie denn dafür trainiert?“ eine kleine Beruhigung: Ich kann natürlich nicht aus dem Stegreif einen ganzen Marathon laufen und würde das auch nie, nie, nie machen oder empfehlen. Ein Marathon (genauso wie ein Halbmarathon) braucht unbedingt ausreichend Vorbereitung, ansonsten kann der Körper und die Gesundheit erheblich darunter leiden. Ich bin „nur“ eine Staffel gelaufen, also knapp 11 Kilometer, die ich mir ohne großes Training dann doch zugetraut habe.

Das ganze war übrigens ein ganz wunderbares Projekt vom Flughafen München: „Laufend integrieren“ unterstützt Flüchtlinge, in diesem Fall bei der Ausstattung, Anmeldung und dem Training für den (Halb-) Marathon, den 10 Kilometerlauf oder eben die Staffel. Über 100 Mädels und Jungs aus den unterschiedlichsten Ländern konnten dadurch an den Start gehen. Wir vier waren quasi stellvertretend und als Gesicht dafür auf der Strecke und ich freue mich sehr, wenn ich auch weiterhin das Projekt begleiten und unterstützen darf. Für mich ist Sport eine wahnsinnig tolle Möglichkeit zu verbinden, zu integrieren, Hoffnung zu geben und Perspektiven zu setzen- ganz egal welches Geschlecht, Nationalität oder Religion man hat.

Ein kurzer Stop bei Radio Gong, um ein wenig über meine Erfahrungen beim Marathon (wie schön ist es, wenn es genau dann anfängt zu Regnen, wen man das Ziel erreicht?), das Projekt und meine Arbeit zu sprechen, bevor es dann zum Wohlverdienten After-Lauf-Dinner ging. Wir waren übrigens im „Mozzamo“ in Thalkirchen, das absolut empfehlenswert ist! 🙂

Good to know: Geplant war nach der Wiesn eine Saftkur zu machen. Nach dem ersten Saft habe ich aber quasi aufgegeben. Ganz ehrlich: Man kann es auch übertreiben! 😉

Next week: Die Woche wird super entspannt, es stehen gemütliche Abende mit Freunden an, ein Kurztrip nach Kitzbühel und am Wochenende geht es mit LaBrassBanda (endlich wieder bayerische Musik 😀 ) in die Ammergauer Alpen!

Lieblingslied: Good old days // Macklemore feat. Kesha

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New In: Interior, Interior, Interior – davon gibt es aber ganz bald einen extra Post

3 Comments

  • Antworten Oktober 11, 2017

    Jenni

    Das klingt nach einer tollen Woche. Leider habe ich es dieses Jahr zum ersten Mal seit Jahren nicht auf die Wiesn geschafft (komme aus NRW). Ich bin auch immer im Schuetzenfestzelt sonst, da eine Bekannte von mir dort als Bedienung arbeitet. Hoffe, ich schaffe es naechstes Jahr wieder, die Bilder machen auf jeden Fall Lust drauf. LG Jenni von http://fashionistasfairytale.blogspot.de/

  • Antworten Oktober 10, 2017

    Mrs Unicorn

    So ein schöner Beitrag. Vielen Dank für die Eindrücke.

    Viele Grüße und eine fantastische Woche.
    Celine von http://mrsunicorn.de

  • Antworten Oktober 10, 2017

    L❤ebe was ist

    ich kann mir sehr gut vorstellen, dass „Back to normal“ immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge verbunden ist nach der Wiesn-Zeit. da ist es doch schön, wenn man angenheme Routinen hat 🙂

    dein DIY-Regal schaut ja mal mega cool aus! musst du hier mal vorstellen!
    hab noch eine tolle Woche,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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