Warm Up | Halbmarathonvorbereitung

Bestimmt habt ihr mitbekommen, dass ich dieses Jahr wieder den Halbmarathon in Berlin mitlaufen werde. Bisher ist noch nicht so ganz klar, ob ich als Unterstützung für die Mädels gemütlich (für meine Verhältnisse) dabei sein werde oder doch versuche meine „Bestzeit“ zu knacken und unter 1:50 min zu laufen. Genau aus dem Grund trainiere ich jedenfalls für Zweites und war vor kurzem in der Adidas Runbase, habe einen kleinen Check-up gemacht und mich mit meinem neuen Laufcoach darüber unterhalten, wie ich die Ziele schaffen kann.

Regel Nummer eins und damit leider eine, die ich bisher immer getrost ignoriert habe, ist das Aufwärmen vor dem Training. Ich habe mich bisher wirklich so gut wie NIE aufgewärmt, bevor ich losgelaufen bin (auch letztes Jahr vor 20km Läufen nicht) und das obwohl ich immer mal wieder Schmerzen in Knie und Hüfte habe. Kevin und Mari von Adidas haben da nochmal ein bisschen Überzeugungsarbeit geleistet und mir die richtigen Übungen gezeigt, die einfach IMMER vor dem Laufen gemacht werden sollten. Neben dem Ausrollen auf einer Blackroll (vor allem Beine!) sind Planks Pflicht. Eine Minute normale Plank, eine Minute jeweils seitliche Plank und eine Minute Reverse Plank. Heißt also mindestens vier Minuten eurer Zeit, die definitiv zu einem besseren Trainingsergebnis führen können.

Ich trage:

Schuhe: Adidas
Tights: Koral
Top: Koral
Trainingsjacke: Adidas
Fitnesstracker: AppleWatch

Früher bin ich auch einfach von Minute eins mit einem entsprechenden Tempo losgelaufen, jetzt heißt es ungefähr einen Kilometer gemütlich einlaufen (ca. ein Pace von 6:00), bevor ich mein Tempo laufe (zwischen 5:20 und 5:40). Die Muskeln müssen erst warm werden, bevor sie Bestleistung bringen, werden sie von Anfang an dazu „gezwungen“ kommt es viel öfter zu Verletzungen und Muskelkater. Meine Uhr (ich benutze momentan wieder die AppleWatch) starte ich dementsprechend auch einfach erst dann, wenn ich mit dem „richtigen“ Training anfange und „versaue“ mir damit auch nicht meine Zeit. Auch wenn es vielleicht etwas komisch klingt, aber ich achte sehr auf meine Trackingzeiten und versuche immer, auch wenn es nur für mich und mein Gefühl ist, noch den letzten Meter zu laufen, die Minuten voll zu machen und drehe deswegen auch öfter mal eine Extra Runde an der Isar. Nur bei dem Gedanken, dass ich einen Lauf bei 9,95 Kilometer abbreche macht mich irgendwie schon nervös. 😀

Ab dieser Woche gibt es übrigens jeden Sonntag ein kleines Recap über meine Vorbereitung, ich teile mit euch die Trainingspläne (auf vielfachen Wunsch auch einen für absolute Anfänger!), meine Gedanken dazu und auch Fehler und Verbesserungen, die ich feststellen konnte. Auf Instagram nehme ich euch übrigens immer „live“ mit, vor allen in den Stories teile ich auch nicht-instagramable Momente 😉

3 Comments

  • Hallo,
    ein super Beitrag mit sehr sportlichen Bildern 🙂
    Dir macht die Kälte wohl nichts aus.
    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Artikel!

    Gruß
    Miriam von https://heimtrainer-test-24.de/

  • Antworten Februar 8, 2018

    Corinna

    Toller Beitrag, auf den ich mich schon gefreut habe! Werde dein Training fleißig verfolgen, vor allem weil ich ja auch im April beim Halbmarathon in Wien mitlaufen werde.

    P.s.: Cool wäre auch ein Beitrag zum Thema Laufschuhe – welches Modell von Adidas hast du auf den Fotos genau an? Bzw. was sind deine Lieblingslaufschuhe und welche kannst du eher nicht empfehlen?

    Liebe Grüße, Corinna

  • Antworten Februar 7, 2018

    L❤ebe was ist

    ohh wie cool!
    bei mir steht dieses Jahr auch wieder ein Halbmarathon an – ich freue mich schon riesig 🙂
    coole Sportklamotten!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

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