Mallorca auf zwei Rädern | die schönsten Strecken

Ob ich Lust auf einen Radtrip mit ein paar Mädels auf Mallorca habe? Was für eine Frage, natürlich habe ich! Zwei Tage lang die schönsten Radstrecken Mallorcas zu entdecken kann ja wirklich nur traumhaft werden. Bike eingepackt, in den Condorflieger nach Mallorca gesprungen und willkommen im Bikerparadies. Egal ob man eine „richtige“ Radreise plant oder nur eine Tagestour machen möchte: Mallorca eignet sich für beides! Vor Ort kann man natürlich auch alle Arten von Räder ausleihen und spart sich so das basteln und packen am eigenen Bike und hat direkt vor Ort ein tiptop hergerichtetes Fahrgerät. Falls man sein eigenes Bike mitnehmen möchte gibt es aber auch ansprechende Angebote bei der Buchung – Hier zum Beispiel ein paar Infos.

Die Mädels waren ein Team aus London und Deutschland, die die zwei Tage wirklich noch unvergesslicher machten. Zusammen geschwitzt, gegenseitig gepushed und noch viel mehr gemeinsam gelacht. Ich finde es jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie schnell eine Gruppe Menschen bei sportlichen Aktivitäten zusammen wächst und man neue Freundschaften knüpft! Was früher unmöglich schien ist mittlerweile Alltag: Alleine auf Sportreisen gehen!

Natürlich möchte ich euch unsere gefahrenen Routen nicht vorenthalten und kann wirklich jedem empfehlen, sich mal ein, zwei Tage ein Bike auszuleihen und die Insel auf zwei Rädern zu erkunden. Pollença eignet sich übrigens grundsätzlich perfekt als Ausgangspunkt für super viele Radtouren!

Route 1: Pollença – Cap de Formentor

Das Cap de Formentor ist der nördlichste Punkt auf Mallorca und wird durch den Leuchtturm Faro Formentor, auch „Treffpunkt der Winde“genannt, markiert. Die Strecke ab dem Port de Pollenca ist etwa 18 Kilometer (einfach), sehr hügelig (nicht unbedingt ein entspanntes Ausflugsziel!), aber jede Anstrengung wert. Atemberaubende Pässe, Aussichtspunkte und guter Fahrbelag. Ab 10 Uhr dürfen zu den Haupturlaubszeiten nur noch Busse die Straßen befahren, man muss also nicht zwingend in aller Frühe los.


(Die letzten Meter zum Leuchtturm)
(Auf dem Cap de Formentor, Bike: Bianchi, Hose: Pearl Izumi, Dress: Craft, Schuhe: Sidi)

Am Cap de Formentor ist ein kleines Café, das zwar gesalzene Preise hat, aber ein Stück Kuchen und die Wasserflaschen auffüllen ist auf jeden Fall eine Option. Ein bis zehn Fotos mit atemberaubender Aussicht übrigens auch! 😉


(Cala Figuera)

Auf dem Hin- oder Rückweg lohnt es sich auch auf jeden Fall beim Mirador es Colomer einen Stopp einzulegen. Der Aussichtspunkt ist einer der schönsten auf Mallorca und es lohnt sich die wenigen Treppen bis ans Ende zu laufen (hier haben wir übrigens auch bei einem Retreat ein Workout gemacht, siehe hier)


(Mirador es Colomer)

Auf dem Rückweg haben wir einen kleine Stopp beim Cala Formentor eingelegt, um die Füße zu erfrischen und das Meeresbrise zu genießen. Kann ich definitiv jedem Empfehlen 😉


(Cala Formentor)

Zurück im Hotel ging es natürlich nochmal zum Strand, um den Tag mit einem wunderschönen Sonnenuntergang gebührend abzuschließen. Wir waren übrigens in einem Hotel in Palma und hatten einen Van dabei, der uns zu den Startpunkten brachte und auch von den Endpunkten wieder zurück ins Hotel. An bestimmten Punkten haben wir uns auch immer wieder getroffen, um Getränke nachzufüllen (bei über 33° Grad unbedingt notwendig!), kleine Reparaturen zu machen und uns mit dem Local, der auf Mallorca aufgewachsen ist auszutauschen. Falls man die Möglichkeit hat (und mehrere Leute ist) auf jeden Fall eine Überlegung wert, ein Begleitfahrzeug kann so einigen Ärger bei längeren Touren ersparen 😉

Route 2: Pollença – Cala Deià

Definitiv eine Route für fortgeschrittene Fahrer, aber jede Sekunde Anstrengung wert. Wir haben zusätzlich auf der Hinfahrt zwei Abstecher gemacht, die ich auf jeden Fall in die Routenplanung miteinbezogen werden sollten. Von Pollença nach Lluc, kurz vor dem See Gorg Blau Richtung Sa Calobra abbiegen und mit wunderschönen Passstraßen, alten Mauerwerken und einer wunderschönen Bucht mit kristallklarem Wasser belohnt werden!


(Aquaduct Sa Calobra)

(Hose: Gore Wear, Dress: Shimano, Brille: Oakley, Helm: Giant)

Den Abstecher (hin und zurück ca. 20 Kilometer mit etwas über 700 Höhenmeter) wieder zurück und den wundervollen Gorg Blau genießen. Die Straße führt direkt am See entlang, für eine Erfrischung ist er allerdings nicht gedacht: Das Wasser ist Trinkwasser und man darf hier natürlich nicht schwimmen. Wir haben trotzdem kurz gehalten (ein wirklich sehr, sehr schöner und großzügiger Rastplatz unter schattenspendenden Bäumen!) um ein paar Aufnahmen zu machen und Interviews zu führen.


(Gorg Blau)

Jep, das Kamerateam saß und uns quasi immer im Nacken! 😉 Kurze Impressionen, Anmerkungen und Szeneriebilder wurden immer festgehalten und ich freue mich sehr, Teil dieses Imagevideos für Condor zu sein, das nochmal zeigt, wie schön Mallorca außerhalb des Partyurlaubs sein kann!

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Dann hieß es nochmal Kräfte zusammennehmen und nochmal 900 Höhenmeter gut machen (nein, nicht nur klettern, es sind auch einige gerade und abfallende Stücke dabei), Blick genießen und straight downhill nach Soller, um in einem der unzähligen Restaurants am Hafen gemütlich Mittag zu essen.

Anschließen kam meine Lieblingsstrecke des ganzen Trips: Anspruchsvolle, aber nicht zu anspruchsvolle Anstiege, atemberaubende Aussichten, wunderschöne Städte und tolle Straßenbeläge. Die Strecke von Soller nach Deià ist für mich eine der schönsten auf ganz Mallorca, auch wenn sie keine 20 Kilometer lang ist. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.


(Einfahrt in Deià)

Ein Stück hinter Deià befindet sich noch das „Punta de Sa Foradada“ – eine befahrbare Landzunge, die vor allem bei Sonnenuntergang ein Traum sein Muss.


(Mirador de Na Foradada)

Wir sind nur bis zum Aussichtspunkt („Mirador de Na Foradada“) oberhalb der Halbinsel gefahren, um pünktlich zum Sonnenuntergang wieder zurück am Strand von Deià („Cala Deià) zu sein und im Restaurant Ca’s Patro March zu dinieren.

Glücklicherweise ging es von hier mit dem Begleitfahrzeug zurück ins Hotel, so konnten wir ausgiebig Essen, Trinken und den Sonnenuntergang genießen. Übrigens ein weiteres Plus an Begleitfahrzeugen: Man kann ein zweites Raddress mitnehmen und sitzt (mehr oder weniger) frisch am Essenstisch! 😉


(Cala Deià, Dress: Gore Wear)

In freundlicher Kooperation mit Condor

1 Comment

  • Antworten September 9, 2018

    Anne

    da war ich auch schon und es hat mi sehr gefallen. Ich bin auch gerne im Urlaub aktiv, dieses Jahr fahre ich in ein Wanderhotel 🙂

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