Neunmal Motivation gefällig?

Bei schönem Wetter und genug Freizeit ist es einfach sich zu motivieren zum Sport zu gehen. Wenn aber Regen, Schnee oder Dunkelheit und noch dazu ein streßiger Alltag dazu kommen ist es gar nicht so einfach sich für eine Session im Fitnessstudio, eine Laufrunde oder sonstige Aktivitäten zu motivieren.

Ich persönlich habe meine top drei Motivationstipps mittlerweile gefunden, da aber natürlich jeder anders ist habe ich euch als Community vor kurzem auch nach eurer Tipps gefragt – et voilà, in der folgenden Auflistung sollte nun jeder von euch „seine“ Motivation finden. Grundsätzlich würde ich sagen: Einfach ausprobieren. Wenn A nicht funktioniert, dann vielleicht B, oder eine Kombination aus allem. Jetzt heißt es auf jeden Fall: Keine Ausreden mehr, machen!

1.Trainingspartner finden

Meine Nummer eins und top Motivation sind definitiv Workoutverabredungen. Vor allem wenn ein Training um 6 Uhr morgens bei Regen draußen statt findet – wüsste ich nicht, dass da jemand auf mich wartet, der sich darauf verlässt, dass ich komme, ich hätte mich noch drei mal im Bett umgedreht und das Workout geskipped.
Solltet ihr keine Leute in eurem Freundeskreis haben, die ähnlich motiviert sind (oder sich motivieren lassen) schaut euch nach Laufgruppen in eurer Umgebung um oder klickt euch mal durch die Segmente in der Strava App und entdeckt Läufer in eurer Umgebung. Einfach Menschen, die sympathisch wirken anquatschen (oder anschreiben), vielleicht sind sie ja genauso froh wie ihr einen Trainingspartner zu finden!

2. Ziele setzen

Wer in drei Monaten einen (halb) Marathon laufen will, sich für den Stadtlauf angemeldet hat oder einen anderen Wettkampf in Aussicht hat trainiert viel gewissenhafter. Natürlich müssen diese Ziele kein bestimmter Wettkampf sein. Warum nicht einfach beschließen, dass man im März den ersten 10 Kilometer Lauf ever läuft. Oder man zum ersten Mal 20kg squattet. Oder 2 Kilometer am Stück schwimmt. Oder bei der nächsten Fahrradtour derjenige ist, der den Berg zuerst oben ist. Egal was, Ziele setzen ist wichtig, um auf etwas hinzuarbeiten. Die Ziele können natürlich auch einfach sein „fitter, gesünder, muskulöser, schlanker …“ – hier braucht es aber etwas mehr Disziplin 😉

3. Trainingsplan befolgen

Für so gut wie jede Sportart gibt es Trainingspläne. Auch wenn das Ziel bei einem Trainingsplan meist ein Wettkampf ist (vielleicht lasst ihr euch hier auch inspirieren?) macht es auch ohne konkretes „Ende“ Sinn, sich daran zu orientieren. Im Internet findet ihr unfassbar viele Pläne (bitte achtet auf die Qualität und auch darauf, dass er auf euer Startlevel ausgerichtet ist) die euch sagen, wie oft und was ihr die Woche trainieren sollt – sich daran zu halten ist viel einfacher und effektiver als „einfach so“ drauf los zu starten.

Natürlich habe ich auch noch so einige andere kleinere Motivationshilfen, die viele von euch auch genannt haben und darüber hinaus für mich ganz neue Ideen, die ich natürlich super gerne mit euch teile.

4. Motivator suchen

Jedes Mal als auf die Frage „was motiviert dich“ „Du!“kam bin ich noch ein kleines bisschen mehr gewachsen. Es freut mich unheimlich, dass ich durch das Teilen meines Sportalltags in den sozialen Medien so viele von euch motivieren kann! Natürlich hat hier jeder seinen eigenen Geschmack, aber die Socialmedia Welt ist so groß und sicherlich findet ihr einen Fitnessblogger oder „ganz normalen“ Menschen, der euch regelmäßig motiviert noch ein kleines Stücken besser, schneller oder stärker zu werden. Oder eben den nötigen Anschub um den Weg ins Fitnessstudio zu wagen. Für mich ist es übrigens auch eine meiner größten Motivationen, dass ich weiß, ich motiviere andere. Wenn ich um 5 Uhr morgens eine Story hochlade, dass ich auf dem Weg zum Sport bin und Nachrichten zurück bekomme, dass genau dieses Video sie motiviert hat ebenfalls was zu machen, dann macht mich das unfassbar glücklich. Und unter anderem aus genau dem Grund gehe ich dann am nächsten Tag wieder- um euch zu motivieren.
Natürlich habe ich auch einige Instagrammotivatoren – momentan sind das Imke Salander und Marie-Luise Klietz.

5. Das Gefühl nach dem Sport

„Du bereust nur ein Workout, das nicht passiert ist“ – und genau so ist es. Das Gefühl nach einem geschafften Workout ist einfach Glück, Stolz und Freude pur. Und auf genau das kann man sich fokussieren, vor und während dem Workout.

6. Challenges

Sich mit der besten Freundin zu batteln, wer mehr Schritte am Tag zurück legt, wer zuerst die 10 Kilometer schafft oder mehr Kalorien auf dem Airbike verbrennt – jede Challenge kann anders aussehen und ist perfekt um sich selbst (und andere) herauszufordern. Unbedingt darauf achten, dass alles im gesunden Rahmen bleibt und auch mal Instagram auf verschiedene Challenge durchforsten – oftmals machen Blogger eine Schritte-, Bauchmuskel-, Yoga-, oder Burpeechallenge. Warum nicht einfach mal mitmachen?

7. Essen

Wer viel trainiert muss auch viel essen! Exakt. Der Körper verbrennt bei jeder Sporteinheit Kalorien, die man ja irgendwie wieder zu sich nehmen muss (außer natürlich man möchte Abnehmen). Die meisten Sportuhren tracken ziemlich genau wieviel Extrakalorien man verbrennt, hier kann dann wieder ausgiebig geschlemmt werden. Übrigens auch einer der Gründe, warum ich überhaupt gar nicht auf meine Kalorienzufuhr achte- ein absolut grandioses Gefühl! 🙂

8. Organisation

Morgens verschlafen die Workoutklamotten zusammen suchen? Anstrengend! Besser alles direkt am Vorabend schon raussuchen, hinlegen und gegebenenfalls schon in die Tasche packen. Wenn Abends ein Lauf ansteht sich davor Gedanken machen, wann man isst um genug Energie zu haben, aber die Pause zwischen Training und Mahlzeit lang genug ist. Termine in den Kalender eintragen, wann trainiert wird und einhalten, als wäre es ein normaler Businesstermin.

9. Dankbarkeit

Tatsächlich auch einer meiner größten Motivationsgründe, den ich aber nie wirklich als solchen Angesehen habe. Wie dankbar können wir sein, gesund zu sein, zwei Beine zu haben und die Möglichkeit uns Klamotten für Sportaktivitäten leisten zu können? Es ist ein Privileg in einer Gesellschaft wie unserer zu leben und es wäre absolute Verschwendung diese nicht als solche anzusehen, sie dementsprechend zu behandeln und zu nutzen.

Fehlt euch hier noch ein Tipp? Hinterlasst doch gerne in den Kommentaren, was euch motiviert!

7 Comments

  • Antworten April 8, 2019

    Marcus Geistert

    Eine wirklich schöne Blogseite, dazu gibt es nur eines zu sagen: „WEITER MACHEN“
    LG Marcus Geistert
    https://sport-style.fitness/

  • Antworten März 7, 2019

    Eva

    Hi,

    super interessanter Beitrag!

    Ich finde deinen Blog echt super und es macht Spaß beim Lesen und Ideen sammeln!

    VG

  • Antworten März 5, 2019

    Luisa

    Da sind wirklich ein paar gute Tipps dabei. Ich bin in letzter Zeit auch wieder total motiviert. Ich konnte leider einen Monat nicht trainieren, weil ich krank war. Dafür bin ich jetzt noch stärker wieder zurück.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

  • Antworten Februar 13, 2019

    Tina

    Ich bin schon voll dabei deine Tipps zu beherzigen.
    Ich merke dabei wie dabei meine Motivation von Tag zu Tag mehr steigt.

    Was ich persönlich noch sehr wichtig finde um zufrieden durchs Leben zu gehen ist beauty.

    Liebe Grüße
    Tina von Wimpernverlängerung Salzburg

  • Antworten Februar 12, 2019

    Laura

    Genau das habe ich gebraucht, bin nämlich zur Zeit in einem kleinen Motivationstief! Werde mir deine Tipps zu Herzen nehmen! <3

    Liebe Grüße,

    Laura 🙂

  • Antworten Februar 9, 2019

    Adel

    Hallo,

    seit Anfang dieses Jahres probiere ich ein bisschen mehr darauf achten, was ich esse und dass ich mich möglichst viel bewege, aber die Motivation, tja..nicht immer leicht 🙂

    vielen Dank für diesen Tipps, ich werde mal ein paar ausprobieren!

    LG

    Adel

  • Antworten Februar 4, 2019

    Eires

    Die Tipps sind wirklich gut :).
    An Tagen, an denen man so gar keine Lust auf Bewegung hat, hilft es oft auch, sich kleinere Ziele zu setzen, zb nur 1/3 des üblichen Workouts. Oft läuft es dann plötzlich doch..

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