FeelGoodJunkies Bali Yoga Retreat

Fünf Tage voller Yoga, Meditation, gutem Essen, jeder Menge Sonnenschein, Meer und wundervollen Menschen – hört sich nicht nur nach dem perfekten Get-Away Anfang des Jahres an sondern ist genau das: Eine wundervolle Möglichkeit die Energiereserven wieder aufzufüllen, viel (über sich selbst) zu lernen und die ersten Sonnenstrahlen des Jahres auf der Haut zu spüren.

Bereits letztes Jahr wollte ich unbedingt zu dem „Feel Good Junkies“ Retreat von Miriam „Mimi“ Frieser und habe es dann doch tatsächlich fertig gebracht einen Flug zu den falschen Daten zu buchen. Dieses Jahr wurden die Daten fünfmal überprüft et voilà, es hat geklappt!

Mimi ist übrigens die Person, bei der sich Yoga zum ersten Mal „richtig“ angefühlt hat und weshalb ich ein kleiner Yogi geworden bin. Umso tragischer (für die Münchner), dass sie sich vor einigen Jahren entschieden hat nach Australien auszuwandern- aber ein wundervoller Grund einen Trip nach Bali zu planen!

Wir waren in einer wundervollen Villa in Badung untergebracht, die neben einem eigenen Pool auch noch eine eigene Shala im Garten hatte. Überhaupt war die Location einfach perfekt für ein Yogaretreat und auch das Küchenteam ließ keine Wünsche offen.

Gestartet wurde jeder Morgen mit einer Meditationseinheit und anschließender Yogastunden. Danach gab es ein gemeinsames Frühstück und konnten danach gemütlich am Pool entspannen, eine Runde auf dem Roller drehen oder worauf man auch immer Lust hatte.

An zwei Tagen wurden Mittags noch Workshops angeboten: Hand Meditation in Form von dem Herstellen einer eigenen Mala Beads (Meditations) Kette sowie ein freier Yogaworkshop.

Allein das Herstellen der Kette war unheimlich meditativ und bereits beim auffädeln hatte man Mantras im Kopf, die man den 108 Perlen zuwies. Direkt am nächsten Tag gab es übrigens auch eine entsprechende Einführung wie die Meditation mit den Mala Beads am Besten klappt und natürlich eine praktische Einheit. Ich persönlich liebe meine Kette, nutze sie regelmäßig (obwohl ich vorher nie mit einer Kette oder Mantras meditiert habe) und sie ist eine wundervolle Erinnerung an die Zeit auf Bali, die Menschen und Momenten, die man dort erlebt hat.

Die Abende endetet ebenfalls mit einer Yogaeinheit (der Fokus lang bei dem Retreat auf Yin und Hatha Yoga) und einem gemeinsamen Abendessen. Genau das liebe ich an Yogaretreats: Die kompletten Tage werden als Gemeinschaft (soweit man das möchte) verbracht, es entsteht immer ein ganz besonderer Vibe in der Gruppe. Die Intensivität von allen Aktivitäten ist (für mich) um ein Vielfaches Höher als bei isolierten Yogastunden.

Neben dem Beachyoga war die abschließende Feuerzeremonie mein absolutes Highlight des Retreats. Bei Sonnenuntergang vor dieser wahnsinnigen Kraft des Meeres Yoga zu praktizieren war einfach wunderschön. Genauso schön und emotional war die Kraft der Feuerzeremonie, die am letzten Abend statt fand. Während der vorhergehenden Yogastunde hatten wir unsere Gedanken bereits auf ein Thema gelenkt, dass uns nicht mehr dient, noch belastet und das wir gerne loswerden möchten. Genau das haben wir anschließend auf einen kleinen Zettel geschrieben und verbrannt. Ein unheimlich befreiender Vorgang!

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